Struktur

Hochschulleitung

Die Hochschule für Politik München – Bavarian School of Public Policy ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts und besitzt als solche das Recht der Selbstverwaltung im Rahmen der Gesetze. Ihre Aufgaben und Befugnisse erfüllt sie durch besondere Ämter und Einrichtungen. Dazu zählen das Amt der Rektorin/des Rektors sowie die beiden kollegialen Hochschulorgane Senat und Kuratorium. Die Syndika/der Syndikus schließlich hat eine Doppelfunktion: als Organ der Hochschule als Teil der Hochschulleitung und Vertretung des Rektorats im Verhinderungsfall und als Leitung der Hochschulverwaltung in der Kanzlerfunktion.

Die Rektorin/der Rektor leitet die Hochschule und vertritt sie. Zu den Aufgaben des Amtes gehören u.a. die Führung der laufenden Geschäfte, der Vollzug der Beschlüsse der Kollegialorgane, unerlässliche Entscheidungen und Maßnahmen in unaufschiebbaren Angelegenheiten, der Vorsitz des Senats und die Leitung von dessen Sitzungen. Zum Amt gehört ferner das Recht, an den Sitzungen aller Gremien mit beratender Stimme teilzunehmen, das Hausrecht und die Einstellung des Personals. Die Rektorin/der Rektor wird vom Senat für die Dauer von vier Jahren gewählt und vom Kuratorium bestätigt. Voraussetzung ist der Professorenstatus und die Mitgliedschaft im Lehrkörper der Hochschule seit mindestens drei Jahren.

Die Prorektorin/der Prorektor vertritt die Rektorin/den Rektor im Rahmen einer einvernehmlichen Arbeitsteilung oder im Verhinderungsfall mit allen Befugnissen. Zum Amt gehört der stellvertretende Vorsitz des Senats. Die Wahl erfolgt ebenfalls für vier Jahre durch den Senat mit Bestätigung durch das Kuratorium. Voraussetzung der Wahl ist die Zugehörigkeit zum Lehrkörper der Hochschule seit mindestens drei Jahren.

Der Senat wählt Rektorin/ Rektor und Prorektorin/Prorektor, bestellt und entlässt im Einvernehmen mit dem Kuratorium die Syndika/den Syndikus, beschließt im Einvernehmen mit der Universität München die Grundordnung, erlässt hochschulinterne Rechtsvorschriften, verabschiedet das jeweilige Semester-Lehrprogramm, beruft die Mitglieder des Lehrkörpers und vergibt Forschungsaufträge. Er besteht aus der Rektorin/dem Rektor  und ihrer/seiner Vertretung, der/dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses für die Diplomprüfung als Amtsmitglieder sowie acht Angehörigen des Lehrkörpers der Hochschule und drei studentischen Vertreterinnen und Vertretern als gewählten Mitgliedern. Außerdem müssen vier vom Senat der Ludwig-Maximilians-Universität zu benennende Professorinnen/Professoren dem Senat der Hochschule angehören. Der Senat wird alle zwei Jahre neu gewählt.

Das Kuratorium dient vorrangig der Pflege der Beziehungen zwischen Hochschule und Repräsentanten aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung. Neben dem Rektorat der Hochschule gehören dem Kuratorium die Präsidentin/der Präsident der Universität München, eine Vertretung des Staatsministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst, die Oberbürgermeisterin/der Oberbürgermeister der Landeshauptstadt München, die Intendantin/der Intendant des Bayerischen Rundfunks und je ein Mitglied der im Bayerischen Landtag vertretenen Fraktionen als "geborene" sowie zehn weitere Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens als kooptierte Mitglieder an. Vorsitzender des Kuratoriums ist seit 2013 Prof. Dr. Dr. h.c. Heinrich Oberreuter. 

Hochschulverwaltung

Für die Durchführung ihrer Aufgaben steht der Hochschule hauptamtliches Personal zur Verfügung. Die Leitung der Verwaltung obliegt der Syndika/dem Syndikus der Hochschule, vertretungsweise der Leiterin/dem Leiter der Prüfungskanzlei.

Die Syndika/der Syndikus ist im Gegensatz zum Rektorat hauptamtlich tätig, steht diesem zur Seite und vertritt es im Verhinderungsfall. Zu den Aufgaben der Position gehören u.a. die Organisation der Hochschule, die Vorbereitung der Gremiensitzungen, die Aufstellung des Hochschulhaushaltes und dessen Überwachung, die verantwortliche Leitung des Verwaltungspersonals, die Wahrnehmung von Organisationsaufgaben im wissenschaftlichen Bereich im Zusammenwirken mit den Lehrbereichsvertretungen wie z.B. das Lehrprogramm sowie Entwürfe und Änderungen von Hochschulsatzungen und Hochschulordnungen. 

Das Aufgabenspektrum der Prüfungskanzlei erstreckt sich auf das gesamte Prüfungswesen. In ihren Aufgabenbereich fallen die Vorbereitung und Durchführung aller an der Hochschule regelmäßig abgehaltenen Prüfungen einschließlich der Promotion, eine kontinuierliche Zusammenarbeit mit und in den einzelnen Prüfungsgremien, der permanente Austausch mit deren Vorsitzenden und der Dozentenschaft, die Überprüfung der Leistungsnachweise auf Anerkennung, die von den Studierenden anderer Universitäten erworben wurden, die Prüfung diverser Anträge der Studierenden sowie die Prüfung der verschiedenen Schul- und Hochschulzeugnisse im Hinblick auf die Hochschulzugangsberechtigung. Zusätzlich zur Beantwortung vielfältiger Einzelfragen durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Prüfungskanzlei bietet die Leitung der Prüfungskanzlei auch eine Studienberatung für die Diskussion spezifischer Fragen an (für Termine siehe Schwarzes Brett). Schließlich fallen in den Aufgabenbereich der Prüfungskanzlei auch die Vorbereitung von Seminaren in Kooperation mit anderen Bildungseinrichtungen sowie die Planung wissenschaftlicher Exkursionen im In- und Ausland. Seit dem Jahr 1991 ist Dipl.-Kffr. Michaela Scheicher Leiterin der Prüfungskanzlei. Während der Vorlesungszeiten ist die Prüfungskanzlei Montag 14.30-20.00 Uhr und Dienstag-Freitag 14.30-17.00 Uhr geöffntet.

Die Studentenkanzlei ist für die Studierenden häufig die erste Anlaufstelle. Zu ihrem Aufgabenspektrum gehören die Einschreibung zum Studium, die jedes Semester zu wiederholende Rückmeldung, die am Ende des Studiums stehende Exmatrikulation, die Bestätigung des Studierendenstatus, die Kontrolle der Belegungen im Studienbuch sowie die Führung zahlreicher (Seminar- und sonstiger Veranstaltungs-)Listen. Während der Vorlesungszeiten ist die Studentenkanzlei Montag bis Freitag von 14.30 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet.